Sprachentwicklungsstörung

Die ungestörte Sprachentwicklung orientiert sich an bestimmten “Meilensteinen”, welche ein Kind in den ersten fünf Jahren nach und nach erreicht. Im engen Zusammenhang mit der Sprachlichen Entwicklung steht auch die sensorische-, motorische-, soziale-, und Spielentwicklung. Wenn diese Meilensteine nicht erreicht oder deutlich verspätet erreicht werden, nennt man dies eine Sprachentwicklungsstörung. Diese  kann in verschiedenen Bereichen auftreten, wie z. B.: dem Sprachverstehen, dem Wortschatz, der Aussprache, der Grammatik oder der Kommunikation. Ihr Kind benötigt dann in einem oder in mehreren Bereichen therapeutische Unterstützung. Die Diagnose einer Sprachentwicklungsstörung stellt in der Regel der Kinderarzt (z.B.: bei einer U-Untersuchung).

Symptome

  • ausbleiben der Lallphase
  • verspäteter Sprechbeginn
  • verspätete Ich – Entwicklung
  • Sprachverständnisschwierigkeiten
  • Lautbildungs- und Lautverwendungsfehler (Nane – Banane)
  • Wortschatz: eingeschränkter Wortschatz (ihr Kind zeigt häufig auf etwas, benennt die Gegenstände selten, “Ding”)
  • Wortbedeutung: Unterscheidungsschwierigkeiten (z.B.:Lastwagen – Auto )
  • Satzbau: Unvollständige oder fehlerhafte Satzbildung
  • Kommunikation: Ihr Kind sucht keinen Blickkontakt, gemeinsames Spielen entsteht sehr selten oder nicht.

Therapie

Je nach sprachlicher Ebene und Alter kann die Therapie stark variieren. Häufig wird der Therapieschwerpunkt in Freispielsituationen verdeutlicht, da Kinder im Spiel gelerntes besser aufnehmen und verarbeiten können.

 

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