Kindliche Stimmstörungen

Die kindliche Stimme ist bei der Geburt noch nicht voll ausgereift, sondern entwickelt sich im Laufe der Zeit. Auch die Feineinstellung der Muskeln, die an der Stimmgebung beteiligt sind muss erst erlernt werden und kann deshalb anfällig für Störungen sein. Schreien, lautes Sprechen, Imitation von stimmlichen Vorbilder oder anderer falscher Stimmgebrauch kann die Stimmlippen des Kindes dauerhaft schädigen. Bis die menschliche Stimme voll ausgereift ist, sind Veränderungen im Stimmklang normal. Wenn die Auffälligkeiten aber über mehrere Wochen oder Monate bestehen, sollten Sie mit Ihrem Kind einen HNO-Arzt oder Phoniater aufsuchen und sich beraten lassen.

Symptome

  • Stimmklang ist viel höher oder tiefer als bei Kindern gleichen Alters
  • die Stimme klingt rau, heiser, belegt, gepresst oder angestrengt
  • zu leise, flüsternd oder gar tonlos
  • schrill, kreischend

Therapie

Anhand eines gemeinsamen Anamnesegesprächs werden zunächst mögliche Fragen zur Entstehung der Stimmstörungen geklärt, die in der Therapie individuell berücksichtigt werden. In der anschließenden Diagnostik wird die stimmliche Funktionsfähigkeit Ihres Kindes überprüft. Daraufhin werden in der Therapie, auf spielerische Weise, die Bereiche Atmung, Tonus, Artikulation, Wahrnehmung und Stimmgebung in Übungen bearbeitet. Im Fokus steht dabei vor allem auch, dem Kind Spaß und Freude an der eigenen Stimme zu vermitteln.

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