Fütter- und Essverhaltensstörungen

Fütter- und Essverhaltensstörungen treten bei Kindern und Säuglingen mit (Mehrfach)behinderungen oder bei Frühgeborenen sehr häufig auf. Dabei spielen oft Ängste der Eltern, ihr Kind nicht normal ernähren zu können genauso eine große Rolle wie eine ungünstige Fütter- und Essenssituation, eine unpassende Lagerung des Kindes oder eine gestörte Sensibilität des Säuglings.

Therapieschwerpunkte bei der Behandlung dieses Störungsbildes sind u.a.

  • die Verbesserung der Basisfähigkeiten des Kindes für das Füttern/Essen/Schlucken
  • Aufmerksamkeit, Sensibilität, ganzkörperlicher Tonus, orofaziale Fähigkeiten
  • die Fütter-/Essenssituation wird im besten Fall bei der Familie zu Hause genau beobachtet und dann individuell an die Bedürfnisse des Kindes und der Eltern angepasst
  • Hilfestellungen in der konkreten Fütter- und Essenssituation
    • Verbesserung der Lagerung/Haltung des Kindes
    • unterstützende Griffe/Stimulationen beim Saugen oder Schlucken
    • ausprobieren verschiedener Hilfsmittel
  • ausführliche Elterngespräche und Elternanleitung

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